mythologica.de
   
Board-Icon Stichworte
Abas - Autonoë
Bakchos - Brontes
Chaos - Chrysothemis
Daidalos - Dryope
Echidna - Euterpe
Furien
Gaia - Gyes
Hades - Hypsipyle
Iapetos - Ixion
Jagd, Kalydonische
Kadmos - Kysikos
Labdakos - Lyra
Maia - Mythologie
Najaden - Nyx
Odyssee - Ortygia
Palinurus - Pythia
Quirinus
Radamanthys - Rhea
Sarpedon - Syrinx
Talos - Typhon
Unterwelt - Uranos
Volturnos
Windgottheiten
Xanthos - Xuthos
Zagreus - Zyklopen

Buch-Icon Andere Lexika
Buch-IconPhilLex -Lexikon der Philosophie
Buch-Iconphilosophenlexikon.de
Board-Icon Service
  Philosophie-Zitate für Ihre HomePage
Board-Icon Kontakt
  Impressum
 eMail

Pygmalion

Pygmalion ist ein König von Kypros, der sich in das Elfenbeinbild der Aphrodite verliebte.

Er wollte nicht heiraten, weil sein Herz und seine Sinne von einer schneeweißen Elfenbeinstatue gefangengenommen waren, die die unbekleidete, in ihrer Gestalt vollkommene Aphrodite darstellte. Er selber hatte sie mit so viel Leidenschaft geschaffen, daß die Materie fast lebendig schien. Die sie streichelnde Hand konnte nicht unterscheiden, ob sie aus Elfenbein oder echtem Fleisch war. Pygmalion küßte und umarmte die Statue und glaubte, daß seine Liebe erwidert würde. Nachts legte er sich neben sie, am Tag kleidete er sie an und schmückte sie mit Juwelen. Dann kam das in Zypern so wichtige Fest zu Aphrodites Ehren. Nach den üblichen Opfergaben, näherte sich Pygmalion, seine Ergebenheit bezeugend, dem Altar und bat die Götter scheu, daß sie ihm eine Frau gönnen mögen, die der von ihm geschaffenen ähnelte. Er wagte nicht zu sagen, daß er sich genau ôsein Elfenbeinmädchenö gewünscht hätte, doch Aphrodite, die bei ihrem Fest anwesend war, verstand das Gebet und erweckte die Statue zum Leben. Aus der Verbindung zwischen Pygmalion und der von der Göttin bewilligten Kreatur ging Paphos hervor.

powered by Uwe Wiedemann